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Maßanzüge als Startup-Case: Sartoria-Gründer über Profitabilität, Expansion und Co-Founder-Exit

02.07.2026 58 aufrufe
Veröffentlicht: 02.07.2026 Kategorie: Startups und Unternehmertum Aufrufe: 58

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„Wir haben jetzt im ersten Quartal fünfzigtausend Euro Profit gemacht", sagt Thomas Hebenstreit im brutkasten-Talk. Der Gründer startete sein Maßmode-Unternehmen 2022 in Delhi und kehrte 2025 mit der Marke Sartoria Vienna nach Österreich zurück. Das Startup betreibt nach eigenen Angaben derzeit vier Standorte: Geschäfte in Graz und Wien, ein Pop-up in Linz sowie ein Anfang Mai in Graz eröffnetes Damengeschäft mit eigenem Label. Die Expansion soll aus dem laufenden Cashflow finanziert werden, weitere Investments sind laut Hebenstreit nicht geplant. Als Ziel für heuer nennt er einen erstmals siebenstelligen Umsatz. Längerfristig will er ein „House of Brands" im Made-to-measure-Bereich aufbauen, das er gemeinsam mit Operating Partnern betreibt. Im Talk geht es außerdem um die Technologie-Roadmap des Unternehmens: Nach einem Hemdenkonfigurator soll ein 3D-Anzugkonfigurator folgen, zudem arbeitet das Startup an einer KI-gestützten Vermessung. Deren Grenzen benennt Hebenstreit selbst: „Wenn du ein Produkt kaufst, das über tausend Euro kostet, dann bist du nicht mehr bereit, das rein online zu kaufen." Weitere Themen sind der Ausstieg seines Co-Founders, die vertraglichen Regelungen rund um die Trennung sowie Hebenstreits Schlussfolgerungen für Gründungsteams. Das Tagesgeschäft führt der Gründer derzeit selbst – bei einer Arbeitswoche von nach eigenen Angaben 100 bis 120 Stunden.

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